Das Gehirn und seine Wirklichkeit: Kognitive Neurobiologie by Gerhard Roth

By Gerhard Roth

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Andere Afferenzen kommen vorwiegend aus der Amygdala, dem basalen Vorderhirn (cholinerge Afferenzen), den Basalganglien, dem Hypothalamus, den Ra62 phekernen (serotoninerge Afferenzen), dem Locus coeruleus (noradrenerge Afferenzen) und dem tegmentalen Höhlengrau (dopaminerge Afferenzen). Diese Afferenzen wirken vornehmlich modulatorisch auf die Aktivität des Cortex ein. Die Efferenzen des Cortex übertreffen an Zahl die Afferenzen um ungefähr das fünffache. Die meisten Efferenzen ziehen zum Thalamus, wobei bestimmte corticale Gebiete genau zu den Kernen zurückprojizieren, von denen sie Afferenzen erhalten.

Dieser Spiritus sensibilis sollte dann in den als hohle Röhren angesehenen Nerven zum ersten Ventrikel (bzw.

Dieser wird von einigen Autoren auch zu den Basalganglien gerechnet und deshalb dort abgehandelt (s. ). Der Hypothalamus ist ein wichtiges Regulationszentrum für vegetative Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Kreislauf, Nahrungs- und Flüssigkeitshaushalt, Wärmehaushalt und immunologische Reaktionen. Er beeinflußt in diesem Zusammenhang lebens- und überlebenswichtiges Verhalten wie Flucht, Abwehr, Fortpflanzung, Nahrungsaufnahme und Biorhythmen. Entsprechend seinen Funktionen ist der Hypothalamus mit nahezu allen Teilen des restlichen Gehirns verbunden, besonders mit den vegetativen Kerngebieten des Hirnstamms und den limbischen Anteilen des Telencephalon, d.

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