Altern in der Stadt: Neugestaltung kommunaler Altenhilfe im by Harald Rüßler

By Harald Rüßler

Die Studie widmet sich aus sozialgerontologischer Perspektive dem Sozialraum Stadt. Der Autor geht der Frage nach, wie sich der demographische Alternsprozess und soziale Wandlungsvorgänge vor Ort in den Städten auswirken, welche Risiken und Chancen damit verbunden sind. Leitgedanke der empirischen Untersuchung ist, dass die Zukunft des Alter(n)s eine zentrale kommunale Gestaltungsaufgabe ist. Dies wird am Fallbeispiel der Neustrukturierung der kommunalen Altenhilfe der Stadt Dortmund exemplarisch gezeigt.

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In jüngster Zeit geraten diese Effekte mehr und mehr in die Kritik. Erwartet wird ein Richtungswechsel dahin gehend, dass in (naher) Zukunft die Potenziale älterer Arbeitneh11 Vgl. hierzu auch den 5. Altenbericht der Bundesregierung mit dem Schwerpunktthema „Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2005). 12 Für die älteren ArbeitnehmerInnen ist die Situation derzeit sehr widersprüchlich. „Einerseits findet man in mehr als der Hälfte der Unternehmen keine Älteren und die Erwerbsquote dieser Beschäftigtengruppe ist schon lange auf sehr niedrigem Niveau.

39 fe, die Raum als eine Art Behälter (Container) konzeptualisieren, auf der anderen Seite finden sich relationale Raumbegriffe. B. als Ort oder Territorium, und in diesem abgrenzten Raum findet dann das (soziale) Geschehen statt. Diese Konzeptualisierung von Raum trifft man nicht selten in der Stadtsoziologie an, so Löw. Sozialraum und soziales Handeln werden als etwas voneinander Getrenntes gedacht. B. eines bestimmten Wohnquartiers. Der Sozialraum gilt als gegeben. Es wird angenommen, dass der Sozialraum das soziale Handeln strukturiert und nicht auch das soziale Handeln den sozialen Raum.

Auch hierfür bietet die Stadt als „Dienstleistungsmaschine“ (Häußermann 1996: 58) gute Voraussetzungen. Schließlich korrespondiert die nahräumliche bzw. distanzempfindliche Orientierung im Alter mit der „Ökonomie der nahräumlichen Dienste“ (Walther 1998: 31). ) erhalten, wenn sie kleinräumig angeboten werden. Nimmt man diese drei Gesichtspunkte, die für das Älterwerden in der Stadt sprechen, ernst, dann verweisen sie indirekt auch auf die zukünftige Rolle der Städte in der Altenhilfe. Und auch dafür, so lässt sich festhalten, werden die Städte Laboratorien des Neuen sein (Häußermann 1996: 59).

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